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Teenie-Lager „Bella Engiadina III“
Samedan/GR 14. – 18.07.07
Samstag, 14.07.07
Kaum zu glauben, dass es schon wieder soweit war: wir machten uns auf ins Teenie-Lager. Mit viel Gepäck und guter Laune machten wir uns auf den Weg ins Engadin. Sommerfrische erwartete uns. Die Zimmer wurden schnell in Beschlag genommen, dann gab es draussen einen Spielnachmittag. Das Highlight war das Sprungtuch. Alle TeilnehmerInnen, die sich trauen, wurden in die Luft geschleudert und sicher wieder aufgefangen. Einige flogen so hoch, dass wir nicht sicher waren, ob sie wieder landen wollten… Nach dem Abendessen gab es einen Kinoabend. Der Film war toll, sorgte aber doch für die eine oder andere Schrecksekunde und Träne. Nach dem Dessert und dem „Time Out“ (freiwillige Posten zum „Herunterkommen“) von Corina war Schlafen angesagt.
Die Leiter
Sonntag, 15.07.07
Alle ausser der Kochgruppe mussten um 7.45h im Esssaal sein. Wir assen gemütlich Frühstück und machten uns dann bereit für die bevorstehende grosse Wanderung (zumindest für die einen). Um 10.00h fuhren wir mit dem Bus Richtung S-chanf zum Nationalpark. Dort trafen wir Annatinas Vater, der uns auf unserer Wanderung begleitete und führte. Nach etwa eineinhalb Stunden machten wir Mittagspause. Wir assen den Lunch, den wir vom Lagerhaus mitgebracht hatten und genossen dabei die schöne Aussicht und das Wetter. Nach dem Essen gab es einen Konflikt zwischen den Knaben, die gerne weiterwandern wollten und den Mädchen, die nach Hause wollten. Die Lösung nach einiger Diskussion bestand darin, dass die Knaben und Jasmin mit Herrn Frizzoni und den beiden Leitern Simon und Sandro die Wanderung um 2 Stunden verlängerten, während die Mädchen mit Annatina und Corina zurückkehrten und dafür kochen mussten. Unterwegs sahen wir eine Hirschkuh und ein Murmeltier, das gerade aus seinem Bau schaute. Die Wanderung war, ohne die ständig meckernden Mädchen, schöner denn je. Nach der Wanderung lud und Herr Frizzoni in eine Beiz am Rande des Nationalparks ein. Um 17.00h führen wir dann mit Bus und Zug zum Lagerhaus zurück, wo uns schon frisch zubereitete Tortellini erwarteten. Am Abend gab es ein eher lockeres Programm mit Massagen und gemütlichem Beisammensein am Feuer.
Fabio Suremann
Benno Meister
Montag, 16.07.07
Heute hatte Sandro den Input gemacht, indem ein Rätsel mit allen Namen gebildet wurde. Danach assen wir Frühstück. Wir stressten die Leiter mit: „Chömmer ufä gah?“ Endlich stand Annatina auf und sagte, wie es weiter geht. Zuerst abwaschen und die, die Kochen hatten, mussten auch den Lunch bereit machen. Danach gingen wir zum Bahnhof und mieteten Velos und fuhren damit zum Stazersee, zu dem man mit viel Mühe und Pusten hinauffahren konnte. Oben angekommen zogen wir uns schnell um und liefen zu See. Das Wasser war ziemlich kalt – nämlich 15° C – war ziemlich „moorig“ und hatte viele Fische. Nach dieser Erfrischung war Mittagessen angesagt. Wir packten alle unseren Luch aus, im dem bei einigen kein Babybel drin war, denn Tabea hatte vergessen, bei allen eines einzupacken. Nach dem Mittagessen gingen ein paar nochmals ins Wasser, unter denen auch ich. Bevor wir nach Hause radelten, gab es noch ein „Fotoshooting“ für das Lagerfoto 07. Zum Abendessen gab es Teigwaren mit einer Sauce. Jetzt war „stille Zeit“ angesagt und um 23.00h würde das Licht gelöscht und „GUTE NACHT“.
Janine Meister
Dienstag, 17.07.07
Am Morgen, noch vor dem Frühstück gingen wir zum Inn, wo bereits kleines Floss auf uns wartete. Simon verteilte allen ein winziges Fähnchen, auf das wir alle unser Ziel für den weiteren Lebensweg aufschrieben. Jeder musste sein Fähnchen vorlesen. Viele nahmen sich zum Ziel eine gute Lehrstelle zu finden. Danach setzten wir das Floss mit all unseren kleinen Fähnchen in den Fluss und endlich wurden unsere knurrenden Mägen von ihrer Qual befeit. Nach dem Frühstück wurde bekannt gegeben, dass Benno und Fabio nun zu Leiter werden und wie der heutige Tag in etwa aussehen wird. Wir durften zwischen vier Ateliers auswählen. Zu Verfügung standen: Perlentiere fürs Handy, Kugelschreiber mit Naturmaterial, Fimo-Schmuck oder Figuren mit Mosaiksteinen. Als um 9.30h die vier Ateliers begannen wurde erklärt, gebastelt, geformt, gelacht, aufgefädelt, gesägt und nach zwei ein halb Stunden war es schon wieder Zeit für das Mittagessen. Das Küchenteam bereitete für uns köstlichen Toast Hawaii vor, und ausser dass es im Salat von Dreckkörnchen wimmelte, hat es allen geschmeckt. Um 14h fuhr unser Bus nach St. Moritz. Als wir vor einem Kiosk halteten, wurde uns allen ein Glace spendiert. Dann hatten wir fast 3 Stunden Zeit, um sich die Stadt alleine anzusehen und einzukaufen. Ausserdem musste man während dieser Zeit alles, was man für den Abschlussabend braucht besorgen. Pünktlich erschienen alle mit Einkaufstüten am Treffpunkt. Wir fuhren wieder zu Lagerhaus zurück und in den Viererteams wurden die letzten Vorbereitungen für den Abend getroffen. Nach dem Abendessen war der Abschlussabend an der Reihe: Zuerst wurden zwei Leiter blind mit einem ekligen Brei gefüttert und etwas später wurde dann eine Miss und ein Mister Vitamin X gewählt. Gewonnen haben Lorena Frauchiger und Fabio Suremann. Danach durften zwei in einen mit scharfem Senf gefüllten Mohrenkopf beissen und die Leiter trugen ein Gedicht über das Lager vor, indem übrigens nicht nur positives zu hören war. Und als am Himmel schon die Sterne funkelten, spielten wir immer noch Gruppenspiele wie zum Beispiel „Vize-Chef“ bis wir ins Bett mussten.
Jasmin Angst
Mittwoch, 18.07.07
Und bereits war wieder der Abreisetag da. Nach dem Input von Corina packten wir unsere Sachen und brachten das Pfadiheim auf Hochglanz. Während alle langsam aber sicher mit dem Zug in die Hitze zurück fuhren, machte Annatina den gleichen Weg mit dem Auto. Schliesslich musste das Lagermaterial auch wieder mit nach Grüningen kommen. Müde, denn die Nacht war für einige von uns sehr kurz, aber zufrieden verabschiedeten wir uns auf dem Vorhof der Schlosskirche wieder und nahmen den Rest der Sommerferien in Angriff.
Die Leiter
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