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Vitamin X -Lager in Samedan/GR
22. – 26. Juli 2006
Fotos vom Teenie-Lager 06
Samstag, 22.07.2006 „D’Brugg han i g’schafft, dank mier!“
Es war wieder soweit! Um 8.30 h versammelten sich Abenteuerlustige und Ferienhungrige im Schlosshof, um zum zweiten Mal im Teenie-Lager von Vitamin X das Engadin zu erobern. 12 Leute versprachen sich actionreiche, interessante und amüsante Tage bei angenehmer Sommerfrische!
Nachdem wir im Zug unsere reservierten Plätze erfolgreich verteidigt hatten, verging die Zeit wie im Zuge, äh im Fluge! Spielen, Lesen, Essen, Singen und Lachen und schon waren wir in Samedan angekommen!
Das Lagerhaus war schnell in Beschlag genommen und dann ging’s los ins Dorf. 15 Fragen galt es zu beantworten – dabei lies sich wunderbar das Dorf, die Umgebung und die Leute kennen lernen. Eine Gruppe traf sogar auf alte Freunde von Annatina…
Das Lager wurde dann am Abend am Lagerfeuer endgültig eröffnet. Über dem wir zum Z’nacht auch Würste „brötleten“. Danach sassen wir gemütlich ums Feuer und brachten uns in Lagerstimmung. Gerade als wir die Lagerregeln festgelegt hatten, begann es zu regnen. Also verlegten wir unseren Spieleabend ins Haus. Wir spielten „Hugo“, „Vize-Chef“ und ähnliches. Mit einem Kuchen und dem Engadiner Märchen „Tredeschin“ (*Papagal vosch cocinas?*) schlossen wir den ersten, vergnüglichen Lagerabend.
S’Leiterteam
Sonntag, 23.07.2006 „Läck, tuet das guet!!“
Nachdem wir um 7.45 h geweckt wurden, assen wir unser Frühstück. Nach dem Input mit Simon hatten wir noch eine Stunde Zeit um unsere Ämtli zu erledigen, dann packten wir unseren Luch ein und machten uns für die Wanderung bereit. Mit Annatinas Vater, Thomas und der Hündin Kaya liefen wir dem Inn entlang und bogen in das Val Bever ein. Dort liefen wir dem Beverin entlang, bevor wir Mittagspause machen und unseren Luch assen. Benno, Franco und Fabio bauten eine kleines Holzbötchen und liessen es durch ihren selbstgebauten Kanal im Beverin fahren. Auf dem Rückweg liefen wir am unteren Hang eines Berges zurück nach Samedan.
Bis zum Abend hatten wir dann noch ein bisschen Freizeit. Die Tortellini, die es zum Z’nacht gab, waren sehr fein. Am Abend verwöhnten uns die Leiter noch mit einem „Wellness-Abend“. Es gab Massagen, Gesichtsmasken, Drinks und Kirschen am Lagerfeuer. Danach gab es noch ein Engadiner-Märli.
Fabio Suremann, Franco Müller, Benno Meister
Montag, 24.07.2006 „Meinsch miär schaffeds bis as andarä Ufer ohni Chrampf?“
Heute Morgen mussten wir schon vor dem Frühstück mit Barbara zum Morgenturnen und ein paar Spiele machen! Danach gab es Frühstück. Nach dem Frühstück gingen wir nach Pontresina ins Hallenbad. Leider war es sehr klein und langweilig! Zum Mittagessen gab es ein Birchermüesli und danach haben wir unsere Ämtli erledigt. Am Nachmittag waren in unseren Rucksäcken: ein warmer Pulli und wer wollte konnte noch Badehose und Badetuch einpacken. Dann liefen wir dem Flugplatz entlang zum Inn, an eine Stelle wo man baden konnte! Es gingen Benno, Fabio, Franco, Bettina, Tabea, Simon und Thomas ins gletscherkalte Wasser hinein! Zum Abendessen haben wir über dem Feuer ein feines Pilzrisotto gekocht. Später kam dann noch Annatinas Vater mit Kaya und Gioia (den Hunden) nach. Später am Abend, nach ein paar Spielen, gingen wir zurück ins Pfadiheim. Dort gab es einen feinen Kuchen. Nach dem Kuchen erzählte uns Annatina wieder ein Engadiner Märchen und dann mussten wir ins Bett. Die Jungs spielten noch ihr Lagerspiel „Arschlöchle“. Um 23.00h war dann Nachtruhe und wir alle schliefen mit der Zeit ein!
Janine Meister
Dienstag, 25.07.2006 „Lieber Michael Schumacher - gib Gas - brumm brumm…“
Um 7.30h wurden wir geweckt. Als alle in der Stube sassen, erzählte uns Corina eine Morgengeschichte. Die Geschichte öffnete uns endgültig die Augen, dann konnten wir endlich Frühstücken. Das gemütliche Beisammensein genossen die Leiter wie auch die Teenies. Nach dem Frühstück konnten wir einen kleinen Workshop besuchen. Die Mädchen machten Schlüsselanhänger aus Plexiglas, die Jungs schliffen Speckstein. Das Ergebnis war, dass manche Angehörige ein kleines Souvenir bekamen. Das Arbeiten hatte uns hungrig gemacht, deshalb gab es Spaghetti. Das Kochen war wie immer ein Ämtli. Aber das war nicht das einzige Ämtli, es gab auch noch abwaschen und die Toilette putzten. All das wurde gleich am Mittag ausgeführt. Nachdem wir alle gegessen hatten, konnten wir nach St. Moritz fahren, um zu lädelä. Das war auch die Möglichkeit das nötige Material für den Schlussabend zu besorgen. Gesagt getan. Zum Abendessen gab es Toast Hawaii.
Für den Schlussabend konnten wir Tamara mitteilen, was wir machen und dann noch üben. Es gab verschiedenen Beiträge, die uns immer wieder zum lachen brachten. Wir spielten noch bis spät, ob wir wohl ausgeschlafen sind, für die Heimreise…?!
Bettina von Allmen
Mittwoch, 26.07.06 „I glaub es wird mit jederä Minutä zwe Grad heisser!“
Um 7.45 h wurden wir von Sandro geweckt. Nach einem Input gab es Frühstück. Nun mussten wir unsere Rucksäcke packen und unseren Schlafsack aufräumen. Denn bevor wir auf den Bahnhof gehen konnten, mussten wir das ganze Haus und die Wiese rundherum putzen. Als alles erledigt war, liefen wir zum Bahnhof und weil wir so schnell waren, hatten wir noch eine Stunde Freizeit. Viele kauften sich noch etwas am Kiosk.
Um 12.15 h stiegen wir in den Zug nach Chur ein. Während der Fahrt assen wir unseren Luch und genossen das Panorama und die Fahrt. In Chur mussten wir nach Pfäffikon SZ umsteigen. In Ziegelbrücke stiegen Janine und Benno aus, weil sie dort Ferien machten. In Pfäffikon SZ steigen wir nach Wetzikon um und dort nahmen wir den Bus nach Grüningen und stiegen im Stedli aus. Dort verabschiedeten wir uns von den Leitern und den anderen Lagerteilnehmern.
Franco Müller, Fabio Suremann, Benno Meister |